CDU Stadtverband Übach-Palenberg

Stadt kann die Sparziele zur Rettung des Ü-Bades erreichen

Besonderer Dank gilt Landrat Stephan Pusch

Die Stadt Übach-Palenberg bezieht seit Jahrzehnten Frischwasser über das Unternehmen enwor - energie & wasser vor ort GmbH (enwor) aus der Talsperre in Roetgen. Grundlage hierfür ist der im Jahre 1996 geschlossene Wasserkonzessionsvertrag. Die Stadt Übach-Palenberg hatte im letzten Jahr diesen Vertrag mit Wirkung zum 30.06.2016 gekündigt, um die Möglichkeit zu haben, neue, bessere Bedingungen erzielen zu können. Die Idee von Landrat Stephan Pusch, diese Ausgangslage zu nutzen, um über ein Rekommunalisierungskonzept positive finanzielle Effekte für den städtischen Haushalt und somit auch für das Ü-Bad zu generieren, kam damals genau zum richtigen Zeitpunkt. Dies war der entscheidende Impuls, um über neue Wege in der Wasserversorgung von Übach-Palenberg nachzudenken. Das hierfür notwendige Know-how konnte Landrat Stephan Pusch ebenfalls in Form des Kreiswasserwerkes, einer 100 %-igen Tochter des Kreises Heinsberg zur Verfügung stellen. So konnte die Stadt Übach-Palenberg in Zusammenarbeit mit dem Kreis Heinsberg bzw. dem Kreiswasserwerk ein tragfähiges Modell entwickeln, welches die Vorgaben des Rates der Stadt Übach-Palenberg insbesondere in Bezug auf die Wasserqualität umsetzen konnte.
 

Dies war die Basis für gute Gespräche auf Augenhöhe mit zwei Interessenten für die künftige Frischwasserversorgung in Übach-Palenberg - dem aktuellen Konzessionär (der enwor) und den Kreiswasserwerken mit dem potentiellen Wasserlieferanten im Hintergrund der N.V. Waterleiding Maatschappij Limburg (WML) –, welche in der Abgabe mehrerer Angebote mündete.
Nach Auswertung der Angebote ist es gelungen, dem Rat der Stadt Übach-Palenberg mehrere realistische und tragfähige Handlungsoptionen vorzulegen. Der Rat der Stadt Übach-Palenberg hat sich in seiner Sitzung am 10. September 2015 dann letztendlich nach langwierigen und schwierigen Diskussionen, insbesondere im Vorfeld der Entscheidung, für ein Angebot der enwor ausgesprochen.
„Es war ein langer, zum Teil steiniger Weg, aber wir haben für unsere Stadt Übach-Palenberg das Beste herausgeholt. Hierfür gilt mein besonderer Dank für die Unterstützung auf diesem Weg unserem Landrat Stephan Pusch sowie unserem Kämmerer Björn Beeck, der wesentliche Teile der Verhandlung vorbereitend geführt hat“ fasste Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch das Ergebnis zusammen.
Die Stadt Übach-Palenberg wird bis zum Auslaufen des alten Konzessionsvertrages das nun endgültig beschlossene neue Modell zusammen mit der enwor umsetzen. Geplant ist die Gründung einer gemeinsamen Wasserversorgungsgesellschaft sowie eine direkte Beteiligung an der enwor. Die gemeinsame Wasserversorgungsgesellschaft soll das Stadtgebiet zukünftig weiterhin wie bisher mit Frischwasser aus der Talsperre in Roetgen beliefern.

Durch das so erzielte Ergebnis wurde das im Maßnahmenkatalog des Stärkungspaktes aufgezeigte Sparziel, das jährliche Defizit des Ü-Bades durch zusätzliche Einnahmen zu glätten, umfänglich erreicht.
Ein schöner Tag für Übach-Palenberg!